Pyrit

Chemische Formel: FeS2

Merkmale:

Härte: 6 - 6,5
Dichte: 5 - 5,2
Kristallsystem: kubisch
Spaltbarkeit: undeutig
Bruch: muschelig
Strich: grünlich schwarz
Glanz: Metallglanz

Farben: messinggelb, graugelb

Vorkommen:

Der Pyrit entsteht magmatisch, metamorphen, in Sedimenten, auf hydrothermalen Gängen. Pyrit ist weit verbreitet und kann unter den verschiedensten Bedingungen entstehen. Lagerstätten sind z.B. in Spanien, Peru, USA, Russland und Afghanistan.

Wissenswertes:

1725 wurde der Pyrit (Schwefelkies) von Henckel auf Grund seines verbreiteten Vorkommens "Hanns in allen Gassen" genannt. Von den Inkas wurde er in Form von großen polierten Tafeln wahrscheinlich als Spiegel genutzt. Während der Art déco (1920 - 1940) wurde er gerne als Schmuckstein verwendet. Der Name des Pyrites wird aus dem griechischen Wort "pyrites" = Feuerstein abgeleitet, da beim Anschlagen Funken sprühen. Die bekannten Pyritsonnen (radialfaserige Scheiben) kommen von Sparta (Illinois/USA). In Russland haben die Kristalle eine Größe von bis zu 50 cm.

Wirkung:

Pyriten sollen positiv bei Atemwegserkrankungen, Erschöpfung, Durchblutungsstörungen, Hauterkrankungen, Verdauungsproblemen, Zahnfleischentzündungen wirken und Heilungsprozesse beschleunigen. Der Pyrit gilt als Stein der Selbsterkenntnis. Er deckt Heimlichkeiten auf und wirkt gegen Depressionen, Ängste und bei stressbedingte Erschöpfung.

Wichtige Information:

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die von uns im Lexikon angegebenen Auswirkungen und Heilwirkungen auf Körper und Geist lediglich auf rein erfahrungswissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Sie sind bisher nicht wissenschaftlich belegt worden und dienen lediglich der Orientierung und Erfahrungssammlung. Sie ersetzen nicht den Gang zum Arzt.

 
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