Andalusit

Chemische Formel: Al2SiO5

Merkmale:

Härte: 6,5 - 7
Dichte: 3,1 - 3,2
Kristallsystem: rhombisch
Spaltbarkeit: deutlich nach dem Prisma
Bruch: uneben
Strich: weiß
Glanz: Glasglanz

Farben: rosa, rot, braungrau, braun, grün

Vorkommen:

Andalusit kommt in thermisch metamorphosierten pelitischen Gesteinen und regionalmetamorph veränderten Peliten bei niedrigen Drücken vor. Auch in manchen Pegmatiten ist er zusammen mit Korund, Topas und anderen Mineralien zu finden. Zu den Lagerstätten zählen Spanien, Portugal, China, Deutschland, Österreich, Irland, Australien, USA, Südafrika, Sri Lanka und Brasilien.

Wissenswertes:

Der Andalusit gilt als selten, wurde aber in letzter Zeit oft im Schmuckbereich angetroffen. Vor allem durchsichtiger grüner Andalusit wird sehr als Schmuckstein geschätzt. Der Name wird von der spanischen Provinz Andalusien (erster Fundort) abgeleitet. Eine Varietät ist der Chiastolith, ein Kristall mit kohligen Einschlüssen, die so angeordnet sind, dass man im Querschnitt die Form eines dunklen Kreuzes erkennen kann. Deshalb erhielt er den Beinamen Kreuzstein.

Wirkung:

Der Andalusit hat Einfluss auf das Bewegungszentrum im Gehirn und richtet den Gleichgewichtssinn und Orientierungssinn aus. Das Einschlafen, der Tiefschlaf und das Erwachen können harmonisiert und besser gesteuert werden. Er lindert auch Gewebserkrankungen und bewahrt Gelenke vor Entzündungen. Er ist sehr zum meditieren geeignet und hilft bei Selbstverwirklichung, Umsetzung neuer Pläne und dabei Probleme und Blockaden zu erkennen.

Wichtige Information:

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die von uns im Lexikon angegebenen Auswirkungen und Heilwirkungen auf Körper und Geist lediglich auf rein erfahrungswissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Sie sind bisher nicht wissenschaftlich belegt worden und dienen lediglich der Orientierung und Erfahrungssammlung. Sie ersetzen nicht den Gang zum Arzt.

 
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