Aquamarin

Chemische Formel: Al2Be3[Si6O18]

Merkmale:

Härte: 7,5 - 8
Dichte: 2,6 - 2,7
Kristallsystem: hexagonal
Spaltbarkeit: schlecht nach der Basis
Bruch: muschelig bis uneben
Strich: weiß
Glanz: Glasglanz

Farben: hell- bis dunkelblau, grünblau

Vorkommen:

Aquamarine kommen als akzessorische Mineralien in Graniten vor und werden oft in Hohlräumen von Granitpegmatiten gefunden. Teilweise kann er erhebliche Größen erreichen (mehrere Meter). Des Weiteren kommt der Aquamarin in Glimmerschiefern und Gneisen vor. Als Lagerstätten zählen Brasilien, Madagaskar, Pakistan, Afghanistan, Indien, Italien, Russland, Namibia und die USA.

Wissenswertes:

Der Aquamarin gehört zur Beryll-Gruppe und wurde um 1300 für Brillen verschliffen. Er war ein beliebter Stein für weltliche (Kronjuwelen) und sakrale Zwecke. Seinen Namen verdankt er dem lateinischen ("aqua mare" = Farbe des Meerwassers). Der weltgrößte geschliffene Aquamarin soll 2.594 ct wiegen.

Wirkung:

Aquamarine sollen bei Sehschwächen, wie Weit- und Kurzsichtigkeit, helfen. Man sagt sie stärken das Immunsystem und helfen bei Krankheiten wie Erkältungen, Allergien und Zahnschmerzen. Des Weiteren unterstützt der Aquamarin den Wachstums- und Hormonhaushalt. Der Aquamarin fördert Durchhaltevermögen, Ausdauer, Dynamik und Aufrichtigkeit. Er wirkt erneuernd, verjüngend und beruhigend.

Wichtige Information:

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die von uns im Lexikon angegebenen Auswirkungen und Heilwirkungen auf Körper und Geist lediglich auf rein erfahrungswissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Sie sind bisher nicht wissenschaftlich belegt worden und dienen lediglich der Orientierung und Erfahrungssammlung. Sie ersetzen nicht den Gang zum Arzt.

 
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