Aragonit

Chemische Formel: CaCO3

Merkmale:

Härte: 3,5 - 4
Dichte: 2,9
Kristallsystem: rhombisch
Spaltbarkeit: unvollkommen nach dem Pinakoid
Bruch: nahezu muschelig
Strich: weiß
Glanz: Glasglanz

Farben: farblos, weiß, grau, gelblich

Vorkommen:

Aragonit kommt als Ablagerung heißer Quellen und zusammen mit Gipslagern vor. Er wurde in Gängen und Hohlräumen mit Kalzit und Dolomit und in der Oxidationszone von Erzlagerstätten zusammen mit sekundär gebildeten Mineralien, wie Malachit und Zinkspat, gefunden. Zu den Lagerstätten zählen u. a. Griechenland, Marokko und Spanien.

Wissenswertes:

Der Aragonit war bereits bei den Römern, Griechen als Heilstein und Schmuckstein beliebt und bekannt. Seinen Namen hat er von der spanischen Provinz Aragon, von welcher er erstmals beschrieben wurde. Synonyme sind Mexikanischer, Kalifornischer und Türkischer Onyx. Aragonit wird gern zu Kunstgegenständen, Donuts, Halsketten, Pyramiden, Eiern, Kugeln, Trommelsteinen, Handschmeichlern verarbeitet und weist gute Poliereigenschaften auf.

Wirkung:

Aragonit gilt als Heilstein für Knochen, Haut, Zähne und Zellgewebe z.B. auch für Gelenkrheuma. Er schützt angeblich bei Vollmond vor Schlaflosigkeit und Alpträumen und wirkt auch beruhigend und ausgleichend. Er fördert Konzentration, lindert Nervosität, Unruhe und Reizbarkeit.

Wichtige Information:

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die von uns im Lexikon angegebenen Auswirkungen und Heilwirkungen auf Körper und Geist lediglich auf rein erfahrungswissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Sie sind bisher nicht wissenschaftlich belegt worden und dienen lediglich der Orientierung und Erfahrungssammlung. Sie ersetzen nicht den Gang zum Arzt.

 
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