Chrysokoll

Chemische Formel: (Cu,Al)2H2[(OH)4/Si2O5] onH2O

Merkmale:

Härte: 2 - 4
Dichte: 2 - 2,2
Kristallsystem: amorph
Spaltbarkeit: keine
Bruch: muschelig
Strich: weiß bis grünlich weiß
Glanz: Glas- bis Porzellanglanz

Farben: hellblau, bläulich grün, grün

Vorkommen:

Der Chrysokoll stammt aus Oxidationszonen von Kupferlagerstätten, welche z.B. zu finden sind in den USA, Peru, Chile, Australien, Russland, Israel und Kongo.

Wissenswertes:

Verhüttung chrysokollhaltiger Erze aus Israel im Chalkolithikum gab es bereits vor 5.000 Jahren. Im Barock war der Chrysokoll ein Grünpigment in der Malerei. Der Name wurde bereits bei Theophrast, vom griechischen "chrysos" = Gold und "kolla" = Leim erwähnt. Goldleim gedeutet als Goldlot bei Goldschmiedearbeiten, welche sicher eine Verwechslung mit Malachit war. Der Chrysokoll wird verwendet bei der Anfertigung von Cabochons und Steinketten.

Wirkung:

Der Chrysokoll ist ein Heilstein und hilft bei Infektionen im Halsbereich. Er wirkt entgiftet und verstärkt die Leberfunktion. Gleichzeitig kühlt er und beschleunigt die Heilung von Brandwunden. Er soll Rheuma und Rückenschmerzen lindern und ein erfrischende Wirkung auf Herz und Kreislauf haben. Der Chrysokoll löst Spannungen und Stress und beruhigt ebenso die Nerven. Er hilft gegen Trägheit und gibt neuen Antrieb.

Wichtige Information:

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die von uns im Lexikon angegebenen Auswirkungen und Heilwirkungen auf Körper und Geist lediglich auf rein erfahrungswissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Sie sind bisher nicht wissenschaftlich belegt worden und dienen lediglich der Orientierung und Erfahrungssammlung. Sie ersetzen nicht den Gang zum Arzt.

 
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