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Die Creolen im Zeitalter der Geschichte

Ein schöner Ohrschmuck sind die beliebten Creolen. Als Creolen bezeichnet man Ohrringe, die eine kreisrunde Form haben. Es gibt sie in ganz unterschiedlichen Variationen: als Gold- oder Silberschmuck, große oder kleine Creolen, manche mit Perlen oder Edelsteinen verziert. Wer einen eleganten und zeitlosen Schmuck bevorzugt, liegt mit Creolen immer richtig.

Dieser Ohrschmuck wurde von Männern ebenso getragen wie von Frauen und hat eine lange Geschichte. Die genaue Herkunft ist nicht bekannt, aber man hat schon vor rd. 2.500 Jahren v. Chr. in sumerischen Gräbern Vorläufer der Creolen gefunden. Oft wurden sie mit Symbolen von Schlange oder Mond verziert. Man sagt, dass Menschen die Ohren, von denen sie annahmen, dass sie der Sitz der Intelligenz sind, durch Ohrringe schützen wollten. Der Name "Creolen" kommt vom gleichnamigen westafrikanischen Volk der "Kreolen".

In der jüngeren Geschichte waren Creolen vor allem bei Seefahrern ein häufiger Ohrschmuck, oft mit eingravierten Initialen. Hier spielte vor allem eine Rolle, dass Seefahrer viel in der Welt unterwegs waren. Wenn ihnen in der Fremde etwas passierte, war es so zum einen besser möglich, sie zu identifizieren, zum anderen konnte mit dem Gold im Ohr wenigstens ein christliches Begräbnis nach einem Unglück bezahlt werden. Auch bei Zigeunern und Sklaven sieht man häufig diesen Ohrschmuck. Manche Berufsstände tragen auch heute noch einen Ohrring im Ohr, z. B. die Zimmerleute. Im 18. Jh. tauchten Creolen zum ersten Mal auch als modisches Schmuckstück für Männer und Frauen auf. Auch die französische Königin Marie Antoinette soll sie schon in verschiedenen Variationen zu verschiedenen Anlässen getragen haben. Später verschwanden sie erst einmal für lange Zeit aus der Mode, bis sie in den 70er Jahren des 20. Jh. im Zuge der Hippiebewegung eine Renaissance erfuhren.

Heute sind Creolen aus Silber ein unverzichtbares Accessoire in der Modewelt. Kein Wunder, denn sie stehen für zeitlose Eleganz und passen zu ganz unterschiedlichen Modestilen. Man kann sie zum femininen Kleid ebenso tragen wie zum Business-Outfit. Je nach Anlass wird man ein schlichteres oder auffälligeres Design wählen. Und da es sie heute in so vielen Ausführungen gibt, fällt die Auswahl gar nicht so leicht. Besonders schick und sexy sind Creolen aus Gold. Sie verleihen der Trägerin eine edle Aura, die noch unterstrichen wird, wenn sie von der Größe nicht zu üppig sind. Weniger ist mehr. Große Creolen sehen immer ein bisschen nach Latina aus und passen gut zu einem sommerlichen Look. Sie sollten wegen der Ästhetik aber zierlicher gehalten sein.

Creolen sind bei allen Altersgruppen sehr beliebt. Sie werden von Kindern ebenso gern getragen wie von Frauen und Männern. Frauen mögen sie gern mit Verzierungen oder Edelsteinen, Männer als Einzelohrring. Creolen werden im Ohrloch befestigt. Man bekommt sie als Stecker oder als Bügelohrring. Viele Menschen tragen auch mehrere Creolen an einem Ohr. Es gibt sie in Gold, Silber, Platin, Bronze, etc. Während von Männern die schlichteren Variationen bevorzugt werden, mögen Frauen und Kinder eher etwas verspieltere Designs mit Edelsteinen, Perlen oder Strass. Durch verschiedene Techniken in der Verarbeitung kann man Effekte erzielen, die den Schmuck zu einem Hingucker machen, ohne überladen zu wirken.