Heliotrop

Chemische Formel: SiO2(Fe,Fe2O3, Al,Mg)

Merkmale:

Härte: 6,5 - 7
Dichte: 2,5 - 2,6
Kristallsystem: trigonal
Spaltbarkeit: keine
Bruch: muschelig
Strich: weiß
Glanz: Fettglanz

Farben: dunkelgrün mit roten Einschlüssen

Vorkommen:

Der Heliotrop (Synonyme/Falschbezeichnungen Blutjaspis oder Blutstein) bildet ein Bindeglied zwischen der Gruppe der Chalcedone und Jaspis. Er entsteht in hydrothermalen Sedimentationen. Zu den Lagerstätten zählen Indien, Australien, China, Brasilien, Madagaskar, USA und Südafrika.

Wissenswertes:

Schon bei den Kreuzrittern fand der Heliotrop Verwendung als Schutzstein und sollte vor Verletzungen bewahren. Der Heliotrop weißt gute Verarbeitungseigenschaften auf und ist günstig für Schmucksteine und Kunstgegenstände. Auch als Rohstein, Handschmeichler und Trommelstein ist er sehr beliebt. Seinen Namen erhielt er von den griechischen Wörtern "helios" = Sonne und "tropos" = Wendung, welche in Zusammenhang Sonnenwendstein bedeuten. Ein weiteres Synonym für den Stein ist Hildegard-Jaspis nach Hildegard von Bingen.

Wirkung:

Der Heliotrop hat eine blutreinigende Wirkung und positiven Einfluss auf Magen, Darm, Nieren, Milz und Leber. Er hilft gut bei Sehnenscheidentzündung, Wadenkrämpfen, Ischias-Schmerzen, Seitenstechen, Gicht, Rheuma, Ohrenleiden und Krampfadern. Er regt den Stoffwechsel an und wirkt stärkend auf das Immunsystem. Angeblich soll er auch bei Infektionen und Entzündungen eingesetzt werden. Er bewirkt Entspannung und wird daher als Antistress-Stein bezeichnet. Ihm wird eine Alpträume verhindernde Wirkung, sowie die Belebung bei Müdigkeit und Erschöpfung nachgesagt. Der Stein bringt neue Lebenskraft und steigert Konzentration, Vitalität, Lebenslust. Er verbessert die Wahrnehmung und schafft Zufriedenheit. Damit wirkt er gegen Gereiztheit, Aggressivität und Ungeduld.

Wichtige Information:

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die von uns im Lexikon angegebenen Auswirkungen und Heilwirkungen auf Körper und Geist lediglich auf rein erfahrungswissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Sie sind bisher nicht wissenschaftlich belegt worden und dienen lediglich der Orientierung und Erfahrungssammlung. Sie ersetzen nicht den Gang zum Arzt.

 
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