Lapislazuli

Chemische Formel: (Na,Ca)8[(SO4,S,Cl)/(AlSiO4)6]

Merkmale:

Härte: 5 - 6
Dichte: 2,4 - 2,5
Kristallsystem: kubisch
Spaltbarkeit: undeutlich
Bruch: muschelig
Strich: hellblau
Glanz: Fett- bis Glasglanz

Farben: dunkelblau, grünblau, hellblau

Vorkommen:

Der Lapislazuli stammt aus kontaktmetamorphen Marmoren. Lagerstätten sind u. a. zu finden in Afghanistan, Russland, Chile, USA und Grönland.

Wissenswertes:

Der Lapislazuli ist in seiner Zusammensetzung ähnlich wie der Sodalith, Nosean und Haüyn. Lapislazuli ist ein Gestein, welches überwiegend aus Lasurit besteht und wird häufig als Edelstein, sowie Schmuckstein eingesetzt. Der Lapislazuli ist einer der ältesten Schmucksteine, bereits seit über 5.000 Jahren bekannt und in ägyptischen Pyramiden gefunden. Sein Name wird aus dem Latein "lapis" = Stein und dem arabischen Wort "azul" = himmelsblau abgeleitet. Lasurit ist persisch bedeutet blauer Schmuckstein ("lazavard"). Gepulverter Lasurit wurde einst als Ultramarin-Farbstoff für Maler verwendet.

Wirkung:

Lapislazuli wird vor allen Dingen bei Erkrankungen im Halsbereich eingesetzt. Er lindert Halsschmerzen, stärkt Stimmbänder und wirkt gegen Heiserkeit. Und hilft bei Kopf- und Gliederschmerzen. Des Weiteren soll er vorbeugend bei Hautkrankheiten wirken. Der Lapislazuli regt das Immunsystem, sowie verschiedene Drüsen an. Er senkt den Blutdruck und lindert Erkrankungen durch Verkalkung. Angeblich wirkt er auch gegen Depressionen und Schlaflosigkeit und soll Bedürfnisse nach Liebe und Partnerschaft fördern. Er gibt Selbstvertrauen und Intuition, wirkt konzentrationsfördernd und verleiht Einfallsreichtum und Denkvermögen.

Wichtige Information:

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die von uns im Lexikon angegebenen Auswirkungen und Heilwirkungen auf Körper und Geist lediglich auf rein erfahrungswissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Sie sind bisher nicht wissenschaftlich belegt worden und dienen lediglich der Orientierung und Erfahrungssammlung. Sie ersetzen nicht den Gang zum Arzt.

 
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