Obsidian

Chemische Formel: SiO2

Merkmale:

Härte: 5 - 6
Dichte: 2,3 - 3
Kristallsystem: amorph
Spaltbarkeit: keine
Bruch: großmuschelig, scharfkantig
Strich: weiß
Glanz: Glasglanz

Farben: schwarz, grau, schwarzbraun, bläulich, grünlich, rötlich

Vorkommen:

Obsidian stammt aus Gängen und Strömen in Vulkaniten und kommt meist zusammen mit Rhyolithen, mit denen die chemische Zusammensetzung gleich ist, vor. Lagerstätten sind zu finden in den USA, Mexiko, Äthiopien, Japan und auf Hawaii als Tachylith.

Wissenswertes:

Bereits im Paläolithikum wurde der Obsidian zur Waffenherstellung (Speerspitzen und Schwertklingen), für Halsketten und Amulette verwendet. Kleine kugelig-knollige Obsidianaggregate werden örtlich auch Apachentränen genannt. Eine Variante ist der Schneeflockenobsidian, der kleine weiße Cristobalitkristalle enthält. Der Name stammt nach Plinius d.Ä. von dem Römer Obsius, der das Material aus Äthiopien nach Europa brachte.

Wirkung:

Der Obsidian soll Verspannungen lösen und bei Verletzungen blutstillend wirken. Ebenso sorgt der Stein für eine bessere Durchblutung und beugt Ablagerungen in Gefäßen vor. Er soll Krankheiten der Haut wie Herpes, Masern und Windpocken lindern und bei kalten Füßen/Händen (chronisch) helfen. Der Obsidian wirkt positiv auf Krampfadern, Schlafstörungen und Verdauungsproblemen. Er wirkt entkrampfend bei Schocks, Ängsten und schärft Sinne, das Bewusstsein und den Verstand.

Wichtige Information:

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die von uns im Lexikon angegebenen Auswirkungen und Heilwirkungen auf Körper und Geist lediglich auf rein erfahrungswissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Sie sind bisher nicht wissenschaftlich belegt worden und dienen lediglich der Orientierung und Erfahrungssammlung. Sie ersetzen nicht den Gang zum Arzt.

 
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