Rhodochrosit

Chemische Formel: Mn[CO3]

Merkmale:

Härte: 3,5 - 4
Dichte: 3,4 - 3,7
Kristallsystem: trigonal
Spaltbarkeit: vollkommen
Bruch: muschelig
Strich: weiß
Glanz: Glasglanz

Farben: rot, rosarot, braunrot; gebändert

Vorkommen:

Der Rhodochrosit (Manganspat) kommt auf hydrothermalen Gängen vor, die Erze von Silber, Blei und Kupfer führen, vor. Lagerstätten sind zu finden in den USA, Argentinien, Rumänien, Peru, Mexiko, Deutschland und Südafrika.

Wissenswertes:

Der Rhodochrosit wird in Argentinien bereits seit dem 13. Jahrhundert gefördert und Rose der Inkas genannt. Mit Pyrit und Markasit vergesellschaftete argentinische Rhodochrosite zerfallen mit der Zeit. Seinen Namen erhielt der Rhodochrosit von den griechischen Wörtern "rhodon" = Rose und "chroma" = Farbe.

Wirkung:

Der Rhodochrosit regt Kreislauf, Blutdruck und Nierentätigkeit an und hilft bei Erschöpfung und Migräne. Er wirkt positiv bei Durchblutungsstörungen, Magenübersäuerung, Verdauungsproblemen, Verstopfung und Hauterkrankungen. Er gilt als Stein der Liebe und des Gleichgewichtes, fördert die Lebensfreude, Aktivität und Sexualität. Ebenso soll der Stein gegen Depressionen wirken und bei der Meditation zur inneren Ausgeglichenheit führen.

Wichtige Information:

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die von uns im Lexikon angegebenen Auswirkungen und Heilwirkungen auf Körper und Geist lediglich auf rein erfahrungswissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Sie sind bisher nicht wissenschaftlich belegt worden und dienen lediglich der Orientierung und Erfahrungssammlung. Sie ersetzen nicht den Gang zum Arzt.

 
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