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Rhodonit

Chemische Formel: CaMn4[Si5O15] 

Merkmale: 

  • Härte: 5,5 - 6,5
  • Dichte: 3,6 - 3,8
  • Kristallsystem: triklin
  • Spaltbarkeit: vollkommen
  • Bruch: muschelig-uneben
  • Strich: weiß
  • Glanz: Glasglanz, auf Spaltflächen Perlmuttglanz

 

Farben:

rosa, fleischrot, rotbraun, oft schwarze Flecken und Dendrite aus Manganoxiden 

Vorkommen: 

Der Rhodonit kommt zusammen mit Manganerzlagerstätten im hydrothermalen oder metasomatischen Bereich vor, aber auch in manganhaltigen regionalmetamorph veränderten Sedimenten. Die Lagerstätten sind Russland, Schweden, USA, Brasilien, Australien und Peru. 

Wissenswertes: 

Aus den bis knapp 50 Tonnen schweren Rhodonitmonolithen des Urals wurde 1867 eine 185 x 88 cm riesige Schale der Eremitage in St. Petersburg geschaffen. 1905 entstand der 7 Tonnen schwere Sarkophag für die russische Zarin. Seinen Namen erhielt er nach dem griechischen Wort "rhodon" = Rose (wegen der Farbe). Der Rhodonit wird gern als Schmuckstein eingesetzt. 

Wirkung: 

Der Rhodonit gilt als sehr guter Wundheilstein. Er heilt Vereiterungen, leitet Gifte aus dem Körper (z.B. bei Insektenstichen) und hilft bei Blutungen, Magengeschwüren und Stoffwechselstörungen. Er soll Unterstützung bei Verzeihungsabsichten und gegenseitigem Verstehen geben. Der Rhodonit festigt des Weiteren Freundschaften und hilft alte Wunden (psychischer Art) zu heilen. Ebenso hebt der Stein Lernblockaden auf und wirkt gegen Prüfungsangst. 

Wichtige Information: 

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die von uns im Lexikon angegebenen Auswirkungen und Heilwirkungen auf Körper und Geist lediglich auf rein erfahrungswissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Sie sind bisher nicht wissenschaftlich belegt worden und dienen lediglich der Orientierung und Erfahrungssammlung. Sie ersetzen nicht den Gang zum Arzt.