Rutil

Chemische Formel: TiO2

Merkmale:

Härte: 6 - 6,5
Dichte: 4,2 - 4,3
Kristallsystem: tetragonal
Spaltbarkeit: deutlich nach dem Prisma
Bruch: muschelig-uneben
Strich: gelblich braun
Glanz: metallartiger Diamantglanz

Farben: rötlich braun, fuchsrot, blutrot, schwarz

Vorkommen:

Rutil kommt vor allem in Gabbropegmatiten und auf alpinotypen Klüften vor. Die schönsten Kristalle stammen von den Graves Mountain/Lincoln Co. in Georgia/USA. Sehr berühmt sind aber auch die strohgelben Rutilsterne aus Ibitiara (Bahia/Brasilien). Natürliche Kristalle des Rutils werden nur selten als Schmuckstein eingesetzt.

Wissenswertes:

Rutil ist synthetisch wasserklar, so dass hohe Dispersion und Doppelbrechung wirksam und Brillanz und Farbstreuung sichtbar werden. Dann wird er gern als Schmuckstein eingesetzt (Diamantimitation "Titania"). Die Bedeutung "rutilos" ist lateinisch und meint rötlich. Als Sagenit bezeichnet man in sich gitterförmig kreuzende, feine Rutilnadeln. Diese feinen Rutilnadeln sind für die Farbe des Rosenquarzes verantwortlich. Als Einschluss in Bergkristall (Rutilquarz).

Wirkung:

Rutil wirkt verstärkend auf den Bergkristall. Er fördert das Wachstum von gesunden Zellen und Gewebe in kranken Organen und soll positiv auf das Nervensystem z.B. bei Prüfungsangst wirken. Des Weiteren soll er gegen Bronchitis helfen. Er weckt Ehrgeiz, lindert Unruhe und Angst, soll kraft- und ausgleichspendend sein.

Wichtige Information:

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die von uns im Lexikon angegebenen Auswirkungen und Heilwirkungen auf Körper und Geist lediglich auf rein erfahrungswissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Sie sind bisher nicht wissenschaftlich belegt worden und dienen lediglich der Orientierung und Erfahrungssammlung. Sie ersetzen nicht den Gang zum Arzt.

 
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